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Ausführung
Goldammer & Martens GmbH, 22047 Hamburg
Planung
Huke-Schubert Berge Architekten, 20249 Hamburg
Hausbesitzer
Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eG,
22415 Hamburg
Bildergalerie zu diesem Objekt
Wohnanlage
Am Eisenwerk 7-13, 22303 Hamburg
Jurybegründung:
Vier neue Wohnbauten mit 43 Wohneinheiten nehmen die aus dem städtebaulichen Umfeld in Hamburg-Barmbek abgeleitete Grundfigur auf und ergänzen sie mit einem viergeschossigen Winkelbau und einem dreigeschossigen Punkthaus. Daraus ist eine überzeugende Fortschreibung des städtebaulichen Kontextes entstanden. Die Gebäudebekleidungen präsentieren sich als Kombination aus Putz- und Ziegelflächen. Die mit kräftigen Grautönen verputzten Bauteile setzen sich auf überzeugende Weise von den Fassadenflächen ab, die mit hellen, sandsteinfarbenen Verblendsteinen bekleidet sind. Der wie zufällig wirkende Kontrast zwischen hellen und dunklen Verblendern sorgt für eine pixelartige Oberfläche. Die Gebäudewinkel werden durch sorgfältig ausgeformte Versprünge und Materialwechsel zwischen Verblendsteinen und Putzflächen signifikant strukturiert. Dadurch erhält das Ensemble eine klar ablesbare, identitätsstiftende und in hohem Maße überzeugende Gestalt.
Rotbraune Holztafeln sorgen an den Fassaden für zusätzliche Akzentuierungen. Im Zusammenspiel mit breiten Balkonen und großzügig verglasten Öffnungen verleihen diese Paneele den Baukörpern eine heitere Leichtigkeit und Offenheit. Dies gilt sowohl für die öffentlichen Fassaden am Fußgängerboulevard im Westen als auch für die eher privaten Hausfronten im Inneren der Gesamtanlage. Auf diese Weise ist ein atmosphärisch in sich stimmiges, materiell überzeugendes Quartier entstanden, das seinen Bewohnern einen hohen Wohnwert bietet. Dies hat die Jury dazu bewogen, das in sich stimmige Projekt mit dem ersten Preis auszuzeichnen.








